Für die Wohlfahrtspflege: Gold- und Silberschmiedekunst - Michel-Nr. Berlin 819
Preis: 1,40
PLZ: 6122
Sammelgebiet: Deutsche Bundespost Berlin
Ausgabejahr: 1988 (13. Oktober)
Anlass / Serie: Für die Wohlfahrtspflege: Gold- und Silberschmiedekunst
Motiv: Großer Gießlöwe (1540), Kunstgewerbemuseum Berlin
Michel-Nummer: Berlin MiNr. 819
Nennwert: 60 + 30 Pfennig (Zuschlagsmarke)
Druckart: Mehrfarben-Offsetdruck
Zähnung: Kammzähnung 14
Entwurf: Professor Fritz Lüdtke, München
Auflage: 7.925.000 Stück
Verfügbar: 1
Hintergrundinformationen: Diese Sonderbriefmarke erschien im Rahmen der jährlichen Serie „Für die Wohlfahrtspflege“. Mit dem Kauf dieser Zuschlagsmarken (60 Pfennig Porto + 30 Pfennig Spende) wurden die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege unterstützt. Das Thema der vierteiligen Serie des Jahrgangs 1988 widmete sich historischen Meisterwerken der Gold- und Silberschmiedekunst. Das Motiv bildet den sogenannten „Großen Gießlöwen“ aus dem Jahr 1540 ab. Bei diesem wertvollen Exponat handelt es sich um ein Prunkgefäß (ein sogenanntes Aquamanile) aus dem berühmten Lüneburger Ratssilberschatz. Die silberne, feuervergoldete Plastik dient als Gießgefäß zur Handwaschung bei festlichen Tafelrunden, wobei die linke Vorderpfote des Löwen auf einem Wappenschild ruht. Das historische Original wird heute im Kunstgewerbemuseum Berlin aufbewahrt.