Philatelistische Daten zur Briefmarke Ausgabeland: Deutschland (Alliierte Besetzung) / Gemeinschaftsausgaben
Jahrgang: 1948
Ausgabedatum: Mai 1948
Anlass/Thema: Dauermarkenserie „Arbeiter“ (II. Kontrollratsausgabe)
Motiv: Bauer und Bäuerin bei der Ernte (Sämann und Schnitterin)
Nennwert: 16 Pfennig
Farbe: dunksmfgrau / dunkelsmaragdgrün bis schwärzlichgrün
Entwurf: Prof. Jila (Stich durch Rennebarth)
Druckverfahren: Buchdruck (Staatsdruckerei Berlin)
Zähnung: Kammzähnung 14 : 14¼
Katalog-Referenz: Michel-Nummer: Alliierte Besetzung (Gemeinschaftsausgaben) 949
Lagernummer: 860
verfügbar: 1
Hintergrundinfo: Diese Briefmarke entstammt der zweiten Kontrollratsausgabe (sogenannte „Arbeiterserie“), welche stellvertretend für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg verschiedene Berufsgruppen symbolisiert. Der 16-Pfennig-Wert zeigt das Motiv der Landwirtschaft mit einem Bauern bei der Aussaat und einer Bäuerin mit einer Getreidegarbe. Postgeschichtlich ist dieser Wert besonders interessant, da er kurz vor der Währungsreform im Juni 1948 emittiert wurde und die Urmarke für die späteren Band- und Netzaufdrucke der Westzonen (Bizone) sowie die Bezirkshandstempel-Aufdrucke der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) darstellt.